AKTUELLE PRESSE-NEWS


 
22.05.2013Die Marktmeinung aus Stuttgart: Unerschütterlicher Optimismus
Eine gute Nachricht: Die Sonne scheint! Aber leider nur an den internationalen Aktienbörsen. Im hierzulande arktischen Frühling glauben frierende Aktieninvestoren an die Fortdauer der seit über vier Jahren andauernden Hausse. Ihr Optimismus ist unerschütterlich, ungeachtet diverser Warnzeichen seitens der fundamentalen Wirtschaftsfaktoren. Zwar zeigen diese, außer in Europa, keine unmittelbaren rezessiven Entwicklungen an, aber sie liefern beileibe keine Gründe, dass die Aktienmärkte jeden zweiten Tag einen neuen Rekordstand markieren müssten. Ein weiteres Zeichen dieser Risikofreude ist der fulminante Rückgang der „Risikowährung“ Gold beziehungsweise Silber sowie erste Kursrückgänge der als sehr sicher geltenden Bundesanleihen und US-Treasuries. Insbesondere ein möglicher Zinsanstieg im Anleihemarkt könnte eine weitere Fortsetzung der Rekordjagd an den Aktienmärkten behindern. In Japan musste nach dem Einschwenken in eine extrem expansive Geldpolitik bereits mehrfach der Staatsanleihen-Handel unterbrochen werden, weil die Verluste zu stark waren und einen Handelsstopp auslösten. Immer wieder beruhigt sich die Lage, aber diese Vorgänge zeigen, dass die enormen Staatsverschuldungen immer argwöhnischer beäugt werden.

Die Zentralbanken müssen demnächst aufzeigen, wie sie sich ein Exit aus ihrer jahrelangen Geldflut-Politik vorstellen. Die US-Fed hat zurzeit die größten Spielräume, da sich die dortige Wirtschaft trotz Belastungen aus der automatischen Haushaltseinsparung relativ robust zeigt. Sie würde dies gerne mit einem Stopp oder zumindest einer Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe in Höhe von 85 Milliarden US-Dollar tun. Damit riskiert sie aber, dass die internationalen Aktienmärkte sehr nervös auf das Ende der expansiven Geldpolitik reagieren und in eine ausgeprägte Konsolidierungsphase eintreten könnten – mit allen unerwünschten Nebenwirkungen auf die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund dürfte Ben Bernanke ein weiteres Mal beruhigend auf die Märkte einreden und das Anleihenkauf-Programm wohl unverändert weiterführen. Die Rekordjagd könnte also weitergehen, allerdings mit einem zunehmend flauen Gefühl.

Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

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21.05.2013Kapital und Märkte 05.2013
Aktienmärkte im Höhenrausch

Die Kursanstiege an den Börsen gehen weiter. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Kapital & Märkte auf welchem Fundament die Zuwächse in Zeiten hoher Staatsverschuldung und niedriger Wachstumsraten stehen und ob Unternehmenstitel hierzulande schon zu teuer für den Einstieg sind. Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe als pdf-Version.

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21.05.2013Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Europäische Immobilienaktien verzeichnen Kursanstieg
Die Aktienmärkte setzten Ihren Höhenflug auch in der vergangenen Woche fort. Europäische Immobilienaktien gehörten dabei mit einem Kursanstieg von 3,7 Prozent zu den ganz großen Gewinnern.

Besonders ausgezeichnet haben sich die spanische Inmobiliaria Colonial (+9,4 Prozent) sowie die Deutsche Wohnen, bei der gute Zahlen und eine Kaufempfehlung zu einem Kurssprung von +9,0 Prozent führten. Mit einem Plus von 7,6 Prozent zählte Land Securities ebenfalls zu den großen Gewinnern. Das britische Schwergewicht konnte insbesondere mit sehr gut laufenden Projektentwicklungen punkten. Größter Verlierer war erneut die deutsche IVG Immobilien AG. Einem Analysten zufolge haben die Quartalszahlen wegen Wertberichtigungen unter den Erwartungen gelegen. Zudem kann IVG keine neuen Vermietungen bei Ihrem Großprojekt am Frankfurter Flughafen vorweisen und auch der Geschäftsbereich der unterirdischen Kavernen weise Schwächen auf. Die logische Konsequenz war die Herabstufung auf „Sell“, was letztendlich entscheidend zu dem Kursverlust in Höhe von 30,9 Prozent beitrug. Ein weiterer Verlierer war der polnische Entwickler GTC (-5,0 Prozent), der schlechte Zahlen aufgrund einer Wertberichtigung in Rumänien veröffentlichte.

Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

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21.05.2013Pressemitteilung: Fitnesskette eröffnet im Herbst neuen Standort in München
Im Herbst dieses Jahres wird in der Bodenseestraße auf ca. 700 m² eine bundesweite Fitnesskette ein neues Studio eröffnen. Auf dem Areal befinden sich noch ein Supermarkt und ein Drogeriemarkt. Der Eigentümer ist ein privater Investor.
Ellwanger & Geiger Real Estate war hier für den Mieter beratend tätig.

 
 
21.05.2013Pressemitteilung: QQ Sushilounge mietet weiteren Standort in Stuttgar
QQ Sushilounge mietet weiteren Standort in Stuttgart an. Die Mietfläche von ca. 60 m² befindet sich im neu entstehenden Food Court in den Königsbaupassagen. Das Bankhaus Ellwanger & Geiger KG war hier vermittelnd tätig.
 
 
17.05.2013Die bundesweit tätige Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft SOLIDARIS mietet rund 1.300 Quadratmeter im „Campo Sentilo“ in München über ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers
Pressemitteilung

München, 15. Mai 2013

Die seit über 80 Jahren national tätige Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft SOLIDARIS mietet ca. 1.300 m² Bürofläche im „Campo Sentilo“ in München-Sendling.

Das Gebäude in der Gmunder Strasse zeichnet sich, neben seiner außergewöhnlich guten Ausstattung, durch seine verkehrsgünstige Lage zur U-Bahn und zum Mittleren Ring aus, in direkter Nachbarschaft befinden sich zahlreiche namhafte nationale und internationale Unternehmen.
Eigentümerin ist ein internationaler Fonds.
Ellwanger & Geiger Real Estate war bei der Suche, Beratung und Vermittlung der Büroflächen für Solidaris tätig.

Über ELLWANGER & GEIGER Pivatbankiers

Die BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG mit Sitz in Stuttgart und der Niederlassung in München, bietet seinen Kunden Leistungen aus den vier Bereichen „Real Estate“, „Institutional Banking“, „Private Banking“ und „Private Immobilien“. Im Jahr 1912 gegründet blickt die Bank auf eine lange Tradition zurück. Ellwanger & Geiger ist auf den unterschiedlichsten Gebieten mit dem Thema Immobilie verknüpft. Mit dem E&G-DIMAX wurde der erste und lange Zeit einzige Index für deutsche Immobilienaktien geschaffen. Neben Immobilienaktienfonds konzipiert Ellwanger & Geiger auch Immobilien-Spezialfonds und sorgt für ein professionelles Asset- Management.

 
 
15.05.2013Die Marktmeinung aus Stuttgart: Kursziele erreicht
Das langersehnte Einstellen des DAX-Rekordes hat endlich funktioniert. Auch in den Tagen danach wurde das All-Time-High verteidigt. Die liebe Seele hat damit ihre Ruhe, möchte man meinen, und der Aufwärtstrend ohne fundamentale Unterdeckung sollte erst einmal beendet sein. Doch weit gefehlt, der billige japanische Geldstrom fließt ungehindert um die Welt und sucht seine Geldanlagen. Ein nicht geringer Teil findet seine Verzinsung in (süd)europäischen Anleihen und Aktien. Momentum-Investoren springen nach wie vor auf den Zug und manch Privatanleger scheint die Aktie nun wieder als profitables Anlagemedium zu entdecken. Ein Zeichen dafür, dass es nun an der Zeit ist, aufzupassen?

Mit Sicherheit hat sich am zugrundeliegenden Wirtschaftsumfeld wenig verändert. Unter dem Strich enttäuschen die Wirtschaftsdaten weltweit. In Deutschland, eigentlich der wirtschaftliche Leuchtturm in Europa, wurde die Wirtschaftsleistung für das schon schlechte 4. Quartal 2012 nach unten revidiert. Die Zahlen für das erste Quartal 2013 bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Eine Korrektur an den Aktienmärkten lässt aber trotzdem auf sich warten, denn die Börse handelt ja die Zukunft. Und der Glaube an eine nachhaltige Wirtschaftserholung in der zweiten Jahreshälfte (oder spätestens 2014?) ist ebenso unerschütterlich wie das Zutrauen in die Fähigkeiten der Notenbanken, mit ihrer extrem expansiven Geldpolitik die Schuldenkrisen zu übertünchen.

Die Aktien-Bewertungen bewegen sich zumindest aus dem fairen in den überbewerteten Bereich hinein. In solchen Phasen hat es noch selten geschadet, Gewinne zu realisieren. Dabei muss nicht unbedingt eine gesamte Position veräußert werden, ein Investor kann auch nur seine Gewinne herausziehen und die Ursprungsposition weiterlaufen lassen. Ängstlichere Naturen sollten die Gelegenheit jedoch nutzen und größere Cash-Positionen aufbauen.

Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

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14.05.2013Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Weiter positive Entwicklung bei europäischen Immobilienaktien
Immobilienaktienmarkt KW 19

Helmut Kurz, Leiter Fondsmanagement Immobilienaktien bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers:

Mit einem Plus von gut 2 Prozent entwickelten sich europäische Immobilienaktien letzte Woche klar besser als die ebenfalls gestiegenen sonstigen Branchen. Kurstreiber für den Aktienmarkt waren in der Berichtswoche überwiegend besser als erwartete Konjunkturmeldungen vor allem aus den USA. Auch die Aussicht auf weniger Spardruck in Südeuropa und vor allem weiter billiges Geld führten zu einer neuen Kaufwelle durch die Anleger, während Anleihen – vor allem in Japan –verkauft wurden.

Kursverluste gab es eigentlich wie in letzter Zeit so oft wieder bei IVG (-28 Prozent), bei denen eine Rettung nur noch dann möglich erscheint, wenn die Gläubiger auf Teile ihrer Forderungen verzichten
oder diese in Eigenkapital wandeln.
Bei den Kursgewinnern ragte die spanische Inmobiliaria Colonial mit plus 8,3 Prozent heraus. Der Titel wurde von der allgemein freundlichen Tendenz der spanischen Börse mitgezogen. Nach den enttäuschenden Zahlen Ende April konnten sich Norwegian Properties, die vor allem Büros im Großraum Oslo entwickeln und vermieten, wieder um 6,1 Prozent erholen.

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14.05.2013Medienbericht: Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGERPrivatbankiers, im Fernseh-Interview live auf n24
13. Mai

Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGERPrivatbankiers, im Fernseh-Interview live auf n24

In der Rubrik „Investmentidee der Woche“ des Wirtschaftsfernsehsenders n24 bewertet Andreas Rapp in einem Live-Interview die jüngste Rallye am deutschen Aktienmarkt. Das Bankhaus ELLWANGER & GEIGER sieht in der heutigen Atempause beim Dax ein mögliches Anzeichen für eine leichte Abkühlung am Aktienmarkt. Zur Absicherung empfiehlt Andreas Rapp als Investmentidee der Woche ein Dax Reverse Bonus Zertifikat der Deutschen Bank mit einer Restlaufzeit von etwas mehr als 4 Monaten. Der Anleger profitiert von diesem Papier, wenn der Dax bis zu diesem Zeitpunkt nicht über 9.000 Punkte steigt.

 
 
08.05.2013Die Marktmeinung aus Stuttgart: Rekordverdächtig
3,5 DAX-Punkte haben am Montag gefehlt, um einen neuen DAX-Rekord zu markieren. Am Dienstag war es dann so weit. Der DAX überstieg den alten Höchststand von 8.151 Punkten, überschritt sogar die 8.200-Punkte-Marke und folgte damit den US-amerikanischen Indizes auf ihrer Rekordjagd. Interessanterweise werden diese Kursanstiege aber wiederum von eher mauen Konjunkturdaten flankiert. Europa kommt nicht aus dem Rezessionsmodus, Frankreich schraubt die Industrieproduktion im März mit –0,9 Prozent deutlich stärker zurück als erwartet (–0,3 Prozent) und weltweit lassen die Einkaufsmanagerindizes durchaus zu wünschen übrig. Den Investoren genügten diesmal die gelungene Vereidigung des italienischen Regierungschefs Letta und die Umsetzung der seit Monaten erwarteten kleinen Leitzinssenkung der EZB auf 0,5 Prozent. Die Tatsache, dass hierbei Berlusconi indirekt an der Regierung beteiligt ist und die Konsolidierungspolitik demnach eher behindert als gestärkt wird, wird ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass Berlusconi bereits nach einer Woche mit dem Bruch der großen Koalition droht, sollte die umstrittene Grundsteuer nicht zurückgenommen werden. Stabile Verhältnisse sehen anders aus.

Geopolitische Risiken wie der sich zuspitzende Nahostkonflikt werden nach wie vor ausgeblendet. Wenn man Nordkorea anschaut, wohl zu Recht, denn auch dort stehen die Zeichen nach dem Abzug zweier Raketen wieder auf Entspannung. Das Urvertrauen, dass die Zentralbanken die Schuldenkrisen durch ihre tiefen Taschen im Griff behalten und dass sämtliche Kriegs-, Atom-, Revolutions- oder sonstigen Konflikte ohne Auswirkung auf das Weltwirtschaftswachstum bleiben werden, besteht weiter. Weitere Kursavancen erscheinen vor dem Hintergrund sich weiter abschwächender Konjunkturdaten fraglich. Erst wenn sich der internationale Datenkranz nachhaltig verbessert, sind weitere neue Kurshöhen erreichbar.

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06.05.2013Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Leichter Kurszuwachs bei europäischen Immobilienaktien
Immobilienaktienmarkt KW 18

Alexander Schäfer, Fondsmanager bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers:

Nachdem Mario Draghi am Donnerstag die Senkung des Leitzinses von 0,75 auf 0,5 Prozent bekannt gab, blieben die Märkte noch relativ verhalten. Erst die überraschend guten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt sorgten am Freitag für einen kräftigen Schub und ließen den EuroStoxx50 mit einem Plus von 3,4 Prozent aus der Woche gehen. Mit einem Kurszuwachs von 2,6 Prozent entwickelten sich europäische Immobilienaktien etwas schwächer.

Dass die Zinssenkung vor allem ein Zugeständnis an die südlichen Länder war, führte dazu, dass die italienische IGD (+7,5 Prozent) sowie Eurobank Properties (+7,0 Prozent) aus Griechenland zu den größten Wochengewinner zählten. Lediglich die spanischen Gesellschaften blieben zurück. Ebenfalls positiv entwickelten sich der Bürospezialist Alstria Office (+5,3 Prozent) sowie der Betreiber von Shopping Centern Deutsche Euroshop (+5,1 Prozent). Mit einem Plus von 8,5 Prozent lag der russische PIK Group jedoch an der Spitze der Wertentwicklung. Die Gesellschaft hat sich auf die Entwicklung von Wohnimmobilien im Großraum Moskau spezialisiert.

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02.05.2013Die Marktmeinung aus Stuttgart: Bella Italia
Rom hat nicht nur einen neuen Papst, knapp zwei Monate nach der unentschieden ausgegangenen Wahl hat Italien endlich auch eine Regierung. Wurde die erste Personalie von vielen Gläubigen der Welt mit Begeisterung und Hoffnung auf kirchliche Veränderung aufgenommen, könnte die zweite Personalie dafür sorgen, dass der Krisenmodus in Italien festzementiert wird. Trotz der Ankündigung, die Vorgabe der EU hinsichtlich der Konsolidierungsanstrengungen einzuhalten, deuten erste Äußerungen des neuen Regierungschefs Letta darauf hin, dass der bisherige Sparkurs aufgeweicht werden dürfte. Die Märkte zumindest feiern zunächst das Zustandekommen einer Regierung und trauen dieser viel zu. Die Renditen für neu aufgenommene Staatsanleihen erreichten den tiefsten Stand seit 2010 und sorgen für eine Entspannung an der EU-Krisenfront.

Und dies trotz wenig erbaulicher Konjunkturdaten aus den südeuropäischen Peripherieländern. Auch die Weltwirtschaft scheint zu schwächeln, geht man nach den jüngsten Frühindikatoren. Insbesondere die USA und China verfehlen regelmäßig die Erwartungen. Das nachgebende Weltwirtschaftswachstum belastet zunehmend die Rohstoffpreise und die Aktiennotierungen der weltweit tätigen Rohstoffproduzenten. Paradoxerweise stützen diese enttäuschenden Konjunkturdaten die Aktienmärkte, da dadurch zum einen eine Fortführung der expansiven Geldpolitik in den USA durch die Fortsetzung des Anleihenkaufprogramms erwartet wird. Zum anderen befeuern die Negativmeldungen von der Konjunkturseite die Zinssenkungsphantasie der Europäischen Zentralbank, die heute oder in der nächsten Sitzung ihren Leitzins durchaus um mindestens einen Viertelprozentpunkt senken könnte.

Für die Aktienmärkte bedeutet dies unter dem Strich Unterstützung. Die ausgeprägte Seitwärtstendenz dürfte daher anhalten.

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29.04.2013Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Europäische Immobilienaktien legen zu
Immobilienaktienmarkt KW 17

Alexander Schäfer, Fondsmanager bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers:

Mit einem Plus von 4,6 Prozent entwickelte sich der breite Aktienmarkt in der vergangene Woche sehr gut. Trotz der kurzen Verschnaufpause am Freitag schloss der deutsche Leitindex DAX die Woche mit einem Stand von 7.814,76 Zählern und befindet sich damit wieder in dem Aufwärtstrend Richtung der alten Höchstkurse. Europäische Immobilienaktien legten mit +3,2 Prozent ebenfalls kräftig im Kurs zu.

Am stärksten von der Erholung partizipieren konnten die spanische Inmobiliaria Colonial (+18,3 Prozent) sowie die Beni Stabili (+12,6 Prozent) aus Italien. Während der Kursanstieg bei den Spaniern vor allem auf eine technische Erholung zurückzuführen war, gab es für Beni Stabili eine konkrete Kaufempfehlung einer Investmentbank, die als Kurstreiber fungierte. Ganz am Ende der Skala stand abermals die deutsche IVG Immobilien mit einem Wochenverlust von 10,5 Prozent. Ebenfalls stark im Kurs nachgegeben hat die norwegische Gesellschaft Norwegian Properties (-9,9 Prozent), bei der überraschend Wertberichtigungen auf Immobilienprojekte vorgenommen wurden.

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29.04.2013PRESSEMELDUNG - BÜROMARKT MÜNCHEN Ql/2013
„BÜROFLACHENUMSATZ MÜNCHEN IM 1. QUARTAL GUT 15% ÜBER VORJAHRESNIVEAU - ZENTRALE LAGEN GEFRAGT"
Mit einem Flächenumsatz von ca. 149.000 m2 startet der Münchner Büromarkt deutlich über Vorjahresniveau (Q1-2012: ca. 129.400 m2) in das neue Jahr. „Dieses Ergebnis gilt es , nach den jeweils eher verhaltenen ersten Quartalen der vergangenen Jahre, als positiv zu bewerten." kommentiert Alexander Zigan, Niederlassungsleiter Gewerbliche Immobilien bei Ellwanger & Geiger in München. Das Mietniveau zeigt sich stabil. So befindet sich die gewichtete Durchschnittsmiete im Jahresvergleich unverändert bei 14,80 €/m2,. die Spitzenmiete bewegt sich ebenfalls nahezu auf dem Vorjahresniveau bei 29,80 €/ m2. Mangels spekulativer Neubautätigkeiten nimmt die Leerstandsrate erwartungsgemäß weiter ab, auf nun 6,8 % .
Der erneut mit Abstand gefragteste Teilmarkt war der Bereich „Zentrum West" mit einem Anteil von ca. 26 % am Flächenumsatz. „Generell stehen die Teilmärkte entlang der S-Bahn-Stammstrecke bei Nutzern moderner Büroflächen hoch im Kurs. Statistisch gesehen wurde im ersten Quartal dieses Jahres jeder zweite Quadratmeter in den angrenzenden Teilmärkten umgesetzt." so Stephan Schörnig, Senior Berater Bürovermietung und Ansprechpartner Research bei Ellwanger & Geiger.
Als umsatzstärkste Branchen traten in den ersten drei Monaten die Computer-, IT- und Telekommunikationsunternehmen mit ca. 25 %, sowie die sonstigen Dienstleister und Beratungsunternehmen/Kanzleien mit jeweils ca. 14 % Umsatzanteil auf.

AUSBLICK
„Im Hinblick auf die derzeitige gesamtwirtschaftliche Lage und aktuell anstehende Großvermietungen halten wir einem Jahresflächenumsatz von ca. 650.000 bis 700.000 m2 für absolut realistisch." so Zigan weiter.

Quelle: Research Bankhaus Ellwanger & Geiger KG ©, Stand 01.04.2013

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29.04.2013Pressespiegel: Mario Caroli, persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Ellwanger & Geiger, äußert sich in einem Gastbeitrag in der Immobilienwirtschaft 5/2013 zu der Frage, ob Banken notleidende Portfolios behalten oder abstoßen sollten. Der Beitrag ist Teil eines Pro-Contras mit Oliver Priggemeyer, Vorstand der IC Immobilien Holding AG.
Immobilienwirtschaft 5/2013

Entwicklungen wie die stärkere Regulierung und wachsender Kostendruck zwängen Banken zunehmend, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Bei den wenigsten Kreditgebern gehörten Non-Performing Loans (NPL) dazu, stellt Mario Caroli von Ellwanger & Geiger in einem Gastbeitrag in der Immobilienwirtschaft 5/2013 fest. Hielten Banken diese Bestände dennoch, riskierten sie damit womöglich langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Denn es werde nicht nur Liquidität gebunden, sondern es würden personelle und finanzielle Ressourcen beansprucht, um die betroffenen Bestände zu betreuen. Vor allem bei unverzinsten, nicht strategischen Krediten sei der Verkauf vor diesem Hintergrund meist die beste Option. Mit der Ausgliederung von problembehafteten Immobilienkrediten könnten sich Banken „Luft verschaffen“. Sie erzielten eine höhere Eigenkapitalquote und Liquidität sowie positive(re) Bilanzkennzahlen und vermieden Refinanzierungen. Außerdem umgingen Banken durch eine Ausgliederung das Risiko der Verwertung der Immobilien.
Wie diese Verwertung gelingen könne, erklärt Oliver Priggemeyer von der IC, der dafür plädiert, notleidende Portfolios zu behalten und mit den Immobilien zu arbeiten.

 
 
26.04.2013Immobilienmarktbericht Basel 2012/2013
Wohnimmobilien mit dem gewissen Extra mehr.
Immobilienmarktbericht Basel-Stadt und Basel-Landschaft 2012/2013.

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Preisspiegel

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26.04.2013Pressespiegel: Gastbeitrag von Michael Beck auf Focus Online
25. April 2013

Focus Online

In einem Gastbeitrag für Focus Online geht Michael Beck, Leiter Portfolio Management bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers, auf das Comeback deutscher Immobilienaktien ein. Anleger sollten jetzt allerdings nicht einseitig auf Deutschland setzen: Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://www.focus.de/finanzen/news/gastkolumnen/beck/alternative-zum-wohnungskauf -mit-aktien-am-immobilienboom-mitverdienen_aid_967557.html

 
 
25.04.2013Pressespiegel: Alexander Zigan, Leiter Gewerbliche Immobilien München von Ellwanger & Geiger, äußert sich in einem Gastbeitrag in der Immobilien Zeitung vom 25.3.2013 kritisch zum sinkenden Büroflächenleerstand in deutschen Metropolen.
25. März 2013

Immobilien Zeitung

Als erfreulich werde er oft bezeichnet – der Abbau von Leerstand auf den deutschen Büromärkten. Das sei zwar durchaus eine gute Nachricht, sie habe jedoch auch einen faden Beigeschmack, wie Alexander Zigan von Ellwanger & Geiger in einem Gastbeitrag in der Immobilien Zeitung vom 25.4. kritisch anmerkt. Denn schon in ein bis zwei Jahren könnte die geringe Neubauaktivität an einigen Standorten zum Problem werden. Gleichzeitig hänge aus Sicht der Projektentwickler, Investoren und Banken über jeder neu errichteten Büroimmobilie stets das Damoklesschwert der späteren Vermietung. Diese Angst scheine Zigan vielerorts überzogen. Bestes Beispiel sei München. Hier sollte die Vermietung von Flächen in den nächsten Jahren kein unlösbares Problem darstellen. Dass Projektentwickler und Investoren dennoch nur zögerlich Neubauten errichteten, liege vor allem in der restriktiven Haltung der finanzierenden Banken begründet. Ein weiterer Hemmschuh: Die im gewerblichen Immobiliensegment aktiven Finanzierer machten Prognosen für Neubauvorhaben inzwischen nicht mehr etwa nur an regionalen und nationalen Faktoren fest, sondern zögen vielmehr die weltwirtschaftliche Entwicklung als Entscheidungsgrundlage heran. So könnten oftmals auch attraktive Standorte nur verlieren. Wenngleich er kein Befürworter von Vorratsbau sei, rate Zigan zu mehr Neubau. Denn dieser fülle die entstehende Lücke im Segment des modernen, zertifizierten Büroneubaus zur rechten Zeit. In München seien die Erfolgsaussichten für solche Vorhaben am höchsten.

 
 
24.04.2013Die Marktmeinung aus Stuttgart: Fragezeichen mehren sich
Die jüngsten Konjunkturdaten in China und Europa fielen schlechter aus als von vielen Aktieninvestoren erwartet. Die Arbeitsmarkt- und Verbraucherstimmungsdaten in den USA fielen ebenfalls schlechter als erwartet aus. Hinzu kommt, dass die Sparpolitik in Europa tiefe Bremsspuren in den Krisenländern hinterlässt. Insgesamt führt dies dazu, dass sich die rezessiven Tendenzen in den südeuropäischen Peripherieländern eher verstärken als verbessern. Die Fragezeichen hinsichtlich der bisher gepflegten Konjunkturhoffnungen mehren sich.

Deutlich ablesbar war dies seit längerem schon an der Entwicklung vieler Rohstoffpreise und insbesondere an den Kursen von Rohstoffaktien. Die lange erwartete Aktienmarktkorrektur wurde von diesen Werten angeführt. Im Gegensatz zum breiten Aktienmarkt kann man aber bei Goldminenaktien bereits von einem Ausverkauf sprechen. Der starke, von vielen nicht für möglich gehaltene Preisrückgang der Krisenwährung Gold veranlasste viele Investoren, ihre Goldminenaktienbestände zu reduzieren. Nachlassende Förderquoten und steigende Kosten der Goldförderung lassen die Margen seit Jahren schrumpfen. Aber auch Industrie- beziehungsweise Basismetallproduzenten litten unter starkem Verkaufsdruck. Der Rohstoffaktien-Sektor dürfte sich inzwischen in interessante Bewertungsregionen bewegt haben.
Wie viel Abwärtspotential die aktuelle Aktienmarktkorrektur noch entwickelt, kann kaum prognostiziert werden. Denn für viele Investoren reicht der Kursrückgang bereits aus, um langgehegte Kaufvorhaben zu realisieren. Alles hängt von den Zentralbanken ab. Halten diese an ihrer sehr expansiven Geldpolitik fest, dürften die Aktienmärkte letztendlich gute Unterstützung erfahren.

Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

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