AKTUELLE PRESSE-NEWS


 
21.05.2015Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers, im Interview mit der Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung
16. Mai

Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung

Im Interview mit der Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung gibt Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER, eine Einschätzung zu Anlagealternativen in Zeiten der Niedrigzinsen. Es sei immer wichtig, das Vermögen zu streuen und nicht alles auf eine Karte zu setzen. In Deutschland herrsche oftmals eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Aktie als Anlageform. Langfristig seien Aktien jedoch nachweisbar die erfolgreichste Anlageklasse, da sie Inflationsschutz und in der Regel eine vernünftige Dividendenrendite bieten, betont Rapp im Interview mit der Zeitung. Allerdings müssten Anleger Geduld mitbringen, um Kursschwankungen aussitzen zu können. Für eine sinnvolle Streuung sollte man in mindestens zwölf Einzeltitel investieren können, sagt Rapp. Mit Blick auf die Kosten sei ein Volumen von unter 50 000 bis 100 000 Euro nicht gut geeignet, um mit Einzeltiteln zu agieren. Wer keine so großen Beträge einsetzen könne, habe die Möglichkeit sich über Index-Fonds am Aktienmarkt zu beteiligen.

 
 
21.05.2015Cash.Online berichtet über die Einschätzung von Michael Beck, Leiter Asset Management, bei ELLWANGER & GEIGER, zu den aktuellen Bewegungen an den Anleihemärkten
20. Mai

Cash.Online

Das Anlegermagazin Cash.Online gibt die Einschätzung des Kapitalmarktexperten Michael Beck, Leiter Asset Management bei ELLWANGER & GEIGER, über die aktuelle Stabilisierung der Anleihemärkte wieder. Nach der Ankündigung der EZB, die Anleihenkäufe aus den umsatzschwächeren Sommermonaten vorziehen, normalisierten sich die Finanzmärkte wieder. Insofern könne man davon ausgehen, dass die crashartigen Zustände an den Anleihenmärkten zunächst beendet seien. Sowohl die Aktienniveaus als auch die Renditen an den Anleihenmärkten dürften sich auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren, sagt Beck.

 
 
21.05.2015„Women at Work“: Werkstattgespräch im ARCOTEL Camino: Wertschätzung ist Grundlage für erfolgreiche Beziehungen
Stuttgart, 18. Mai 2015

Respekt und Wertschätzung sind das Fundament für den täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen, sowohl im beruflichen als auch im persönlichen Umfeld. Das Frauennetzwerk „Women at Work“ informierte im Rahmen einer Abendveranstaltung im ARCOTEL Camino Stuttgart über die psychologischen Grundlagen des erfolgreichen Miteinanders.
Dr. Beate Weingardt, Diplom-Psychologin, Pfarrerin und Autorin, analysierte bei der Veranstaltung des Frauennetzwerks „Women at Work“ den Zusammenhang von respektvollem Umgang und erfolgreichen Beziehungen. Die Expertin beleuchtete dabei den Stellenwert von Wertschätzung in unserer Gesellschaft sowie die Auswirkungen von fehlender Anerkennung auf die Psyche und das Berufsleben.

„Der Vortrag von Dr. Beate Weingardt hat zu einer kritischen Reflexion eigener Handlungsweisen angeregt. Das bestätigt auch die lebhafte Diskussion im Anschluss. Wie groß das Interesse bereits im Vorfeld war, zeigt die rege Teilnahme: Über 70 Geschäftsfrauen aller Altersgruppen waren bei der Veranstaltung vertreten“, fasste Silke Kirschenmann vom Bankhaus ELLWANGER & GEIGER den Abend zusammen.

Kirschenmann gründete das Business-Netzwerk „Women at Work“ vor drei Jahren gemeinsam mit Isolde Fischer, Unternehmensberaterin bei FISCHER CONSULT, und Dr. Elisabeth Kuhn, Rechtsanwältin bei Kuhn und Kuhn Rechtsanwälte, in Stuttgart. Das Netzwerk bietet mit eigenen Veranstaltungen eine Plattform für Unternehmerinnen, weibliche Fach- und Führungskräfte, Entscheiderinnen und spannende Frauen mit Bezug zur Unternehmenswelt. Es hat das Ziel, die berufliche Vernetzung von Business-Frauen in Stuttgart gezielt zu fördern.

 
 
20.05.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Normalisierung statt Crash
Ein Anstieg der 10-jährigen Bund-Rendite von 0,70 % in nur zwei Wochen – das riecht nach Anleihen-Crash. Denn spiegelbildlich dazu bedeutet dies einen Kursrückgang dieser Referenz-Anleihe von nahezu 6 %. Auch das könnte man als Crash-Zeichen werten, wäre da nicht die vorangegangene Übertreibungsphase gewesen. Der Tiefpunkt der 10-jährigen Bundrendite erreichte vor kurzem die nicht für möglich gehaltene Marke von 0,049 %. Viele Investoren befürchteten sogar, dass das auch bei 10-jährigen Bundesanleihen eintritt, was kürzere Laufzeiten und die Schweizer 10-jährige Staatsanleihe bereits ereilt hat: eine negative Verzinsung. Nun, es kam anders und die Frage lautet nun: War das die Trendwende und damit die Abkehr von historischen Zinstiefstständen?

Wie immer in solchen Fällen ist auf die Europäische Zentralbank Verlass. Nach einer Rede eines EZB-Präsidiumsmitglieds in London normalisierten sich die Finanzmärkte wieder. Grund war die Ankündigung, dass die EZB Anleihenkäufe aus den umsatzschwächeren Sommermonaten vorziehen wird, um das geplante Ankaufsvolumen der nächsten Monate im Schnitt zu erreichen. Die Märkte vollzogen die gewohnten Reaktionsmuster: Euro schwächer, Renditen tiefer, Aktienmärkte höher. Insofern kann man davon ausgehen, dass die crashartigen Zustände an den Anleihenmärkten zunächst beendet sind. Sowohl die Aktienniveaus als auch die Renditen an den Anleihenmärkten dürften sich auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren.

Hinweise:
Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen...

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13.05.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Referenden gewünscht
Unsicherheiten werden an den Börsen in der Regel mit Kursabschlägen bestraft, die Abschaffung von Unsicherheiten mit Kursfeuerwerken belohnt. So geschehen nach dem unerwartet klaren Wahlausgang in Großbritannien, der nicht das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden großen Parteien – Tories und Labour – brachte, sondern eine absolute Mehrheit für die Partei des regierenden Ministerpräsidenten Cameron. Eine Folge davon ist nicht nur, dass sich das führende Meinungsführungsinstitut ob dieser „Kopf- an-Kopf-Prognose“-Blamage fragen lassen muss, was man denn die letzten Wochen so getan hat. Eine weitere Folge ist, dass sich das britische Volk für die Börsen damit eine weitere, große Unsicherheit eingewählt hat. Cameron hat sich viele Stimmen dadurch erkauft, dass er ein Referendum über den Verbleib in der Europäischen Union versprochen hat. Die daraus resultierende Unsicherheit steigt weiter, weil der alte und neue Premier angekündigt hat, das Referendum auf 2016 vorzuziehen.
Aus dem Euro kann Großbritannien nicht austreten, weil es gar nicht im Währungsverbund eingebunden ist. Anders Griechenland: Die Intensität und Hektik der Krisengespräche steigt von Tag zu Tag, da das Geld wohl doch früher als gedacht auszugehen droht. Der deutsche Finanzminister Schäuble denkt schon laut darüber nach, ob ein Referendum in Griechenland nicht sinnvoll wäre. Ob dies dazu beiträgt, Unsicherheiten an den internationalen Finanzmärkten abzubauen, darf bezweifelt werden.

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06.05.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Wahlentscheidungen
„Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ Ein altes Sprichwort, das dieser Tage wieder bemüht werden kann. Die Verteilung scheint klar zu sein. Die Wähler, zum Beispiel in Großbritannien, wählen eine neue Regierung. Die griechische Regierung hat die Wahl, mit ihren Gläubigern zu kooperieren oder ihr Land in die Staatspleite zu führen, und die deutschen Lokführer haben die freie Wahl, zur Arbeit zu erscheinen oder nicht. Die Qual haben im letzteren Fall die Millionen von Pendlern und Reisenden, die keinen Platz in den wenigen verbleibenden Zügen ergattern können und in den ersten beiden Fällen die Investoren, die unter der erhöhten Volatilität der Märkte aufgrund der Unsicherheit und der nachgebenden Kurse leiden.

Im Gefolge dieser Entwicklungen kam es zu starken Marktbewegungen. Der deutsche Leitindex DAX verlor fast 1.000 Punkte von seinem Allzeithoch, die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg innerhalb weniger Tage um fast 0,50 % und der Euro legte im selben Zeitraum knapp 6 Eurocent zum US-Dollar zu. Hauptursache dieser Entwicklung ist neben der steigenden Unsicherheit die Tatsache, dass die fest eingebuchte Leitzinserhöhung in den USA zu wackeln beginnt. Schlechtere Wirtschaftsdaten als erwartet lassen vielen Investoren vermuten, dass die US-amerikanische Notenbank Fed mit ihrem Zinsschritt warten wird und nicht schon im Juni tätig wird. Sollte sich das Wirtschaftswachstum weiter abschwächen, könnte er ganz zur Disposition stehen.

Wahrscheinlich ist jedoch, dass sich das Wachstum in den USA vom winterbedingten Einbruch wieder erholt und die Märkte in den gewohnten Modus zurückkehren. Die Investoren haben nun die Wahl, ob sie mit den jüngsten Kursrückgängen die langersehnte Einstiegsmöglichkeit vor Augen haben oder ob es sich um den Beginn der von vielen erwarteten größeren Marktkorrektur handelt. Sollten negative Überraschungen in Griechenland und Großbritannien ausbleiben, dürfte es sich eher um Einstiegsmöglichkeiten handeln.

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30.04.2015Die Immobilien Zeitung berichtet über den Höhenflug von Wohnimmobilienaktien
Die Immobilien Zeitung berichtet über die stark gestiegenen Kurse von Immobilienaktien und fragt Experten nach ihrer Einschätzung zum weiteren Wachstumspotenzial. Fondsmanager Helmut Kurz von ELLWANGER & GEIGER sieht den Höhepunkt bei Wohnimmobilien-AGs als erreicht an, hält eine Verkaufswelle jedoch für unwahrscheinlich. Eine Fortsetzung des Höhenflugs sei nicht zu erwarten, da die Unternehmen aufgrund des stagnierenden Zinsniveaus kaum weitere Kosten reduzieren könnten, wird Kurz zitiert. Das aktuelle Bewertungsniveau wirke als starker Reiz, weitere Unternehmen an die Börse zu bringen. Diese könnten den Nachfrageüberhang bei Dividendentiteln abbauen.
 
 
29.04.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Sägezahn-Börse
Die von uns prognostizierte Seitwärtstendenz hatte die letzten Tage Bestand, allerdings mit höheren Volatilitäten als gedacht. Die Aktienmärkte bewegen sich mit 2%-Schritten nach oben wie nach unten, zum Glück noch abwechselnd. Somit bleibt die Seitwärtstendenz intakt. Obwohl derzeit die Berichtssaison in vollem Gange ist, konzentriert sich alles auf den interdependenten Zusammenhang der drei Faktoren US-Zins, EUR-USD-Verhältnis und Aktienmärkte. Mit Argusaugen schauen die Investoren auf jede neu veröffentlichte Wirtschaftszahl aus den USA und klopfen sie daraufhin ab, inwieweit eine US-Leitzinserhöhung früher oder später erfolgt. Fallen die Wirtschaftsdaten enttäuschend aus, geht man von späteren Leitzinserhöhungen aus, was den USD schwächt, den Euro steigen und damit die Aktiennotierungen in Deutschland und Europa fallen lässt. Gibt es ermutigende Wirtschaftszahlen, rückt das angenommene Leitzinserhöhungsdatum nach vorne, der Euro fällt zum USD und die Aktiennotierungen steigen. Solange sich diese Tendenzen mehr oder weniger abwechseln, bleibt die Seitwärtsausrichtung bestehen.

Sollten die zukünftigen Daten jedoch in der Summe eher enttäuschen, wird sich die Diskussion dahingehend ausweiten, inwieweit diese Leitzinserhöhung wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher geworden ist. Dies könnte dann zu größeren Ausschlägen an der Währungsseite und damit auch an den Aktienbörsen führen.

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27.04.2015Droht eine Spekulationsblase?
ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers: Diversifizierung gegen starken Anstieg von Vermögenspreisen

Die Notenbanken forcieren mit dem neu aufgelegten Anleihenkaufprogramm und dem Festhalten an einer Niedrigzinspolitik die Bildung von Spekulationsblasen. Starke Kursschwankungen an den Kapitalmärkten seien daher unausweichlich, sagen die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

Die expansive Geldpolitik der Notenbanken der vergangenen Monate beflügelte die Aktienkurse. Aus Mangel an Alternativen nehmen Privatanleger aktuell höhere, fundamentale Aktienbewertungen in Kauf. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie Anleger in dem Moment reagieren, im dem erste, nachhaltige Zinserhöhungsfantasien die Märkte in Bewegung bringen und damit wieder niedrigere Aktienbewertungen gerechtfertigt wären. Privatanleger sollten sich vor Augen führen, dass der nächste Kurseinbruch nur eine Frage der Zeit ist. „Vor diesem Hintergrund ist ein gut diversifiziertes Portfolio entscheidend, um sich vor starken Kurseinbrüchen in einem Anlagesegment zu schützen“, sagt Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER.

Spekulationsblasen können prinzipiell in allen Vermögensmärkten auftreten – Aktien und Immobilien sind dabei nur die wichtigsten. Ebenso kann es zu Übertreibungen in Anleihemärkten, bei Edelmetallen oder Rohstoffen kommen.

Grundsätzlich ist eine Differenzierung zwischen "hohen Bewertungen" und "Spekulationsblasen" sehr schwierig. Denn kurz bevor eine Blase platzt, ist der Markt prinzipiell von stark angestiegenen Preisen für Wertanlagen geprägt. Finanziert werden diese zu einem wesentlichen Teil mit Krediten, die das Wirtschaftswachstum begünstigen. Auf dem Höhepunkt einer Blase reichen schon kleine Enttäuschungen – wie unerwartete Zinserhöhungen oder sinkende Erträge – aus, die einen Preisverfall auslösen können. Um den Verlust möglichst gering zu halten und die Kredite aus den Erlösen einer Wertanlage zu bezahlen, steigen die Verkäufe und die Vermögenswerte beginnen zu fallen.

„Auch wenn man den Mechanismus durchschaut, der Spekulationsblasen zugrunde liegt, ist es schwer, den Zeitpunkt zu prognostizieren, an dem eine Blase platzt“, sagt Rapp. „Daher sollten Anleger ihr Portfolio so strukturieren, dass auch Kursverluste verkraftbar sind.“

Hinweise:
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