AKTUELLE PRESSE-NEWS


 
17.12.2014Die Marktmeinung aus Stuttgart: Jahresschluss-Turbulenzen
Die Medaille hat immer zwei Seiten. So wie auch beim derzeit billigen Öl. Für die Aktienmärkte müsste der rapide gesunkene Ölpreis wie Balsam wirken, lässt er doch die Gewinne vieler Unternehmen durch Kosteneinsparungen steigen und stützt er doch die Konjunktur, weil Konsumenten mehr für Produkte aller Art als für Benzin und Heizkosten ausgeben können. Wären da nicht die unglaublichen Verwerfungen an den Devisenmärkten, die für crashartige Entwicklungen sorgen. Allen voran der russische Rubel, dessen Verfall sogar Erinnerungen an die russische Staatspleite 1998 heraufbeschwört. Aber auch die Währungen wirtschaftlich solider Staaten, wie Norwegen, entwickeln sich derzeit zu wahren Spielbällen der spekulativen Geldwellen, die um den Globus schwappen.

Die geopolitische Situation lässt in der Vorweihnachtszeit leider auch keine Ruhe aufkommen. Insbesondere scheinen sich die verschiedenen islamistischen Verbrecherbanden in ihren Gräueltaten gegenseitig übertreffen zu wollen. Destabilisierung ganzer Staaten ist ihr Ziel und diese latente Bedrohung der Zivilgesellschaften bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen lässt nichts Gutes für diese Regionen in 2015 erhoffen.

Unsicherheit ist der größte Feind der Aktienmärkte und so verwundern die stark erhöhten Schwankungen derzeit kaum. Für das neue Jahr dürfte sich daran wenig ändern. Die Aktieninvestoren werden zwischen Hoffen (expansive geldpolitische EZB-Maßnahmen) und Bangen (vorzeitige oder stärkere Zinserhöhung in den USA) hin und her schwanken. So wie wahrscheinlich auch die Finanzmärkte in 2015.

Hinweise:
Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen...

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16.12.2014Kapital & Märkte, Ausgabe Dezember 2014
Die aktuelle Ausgabe von Kapital & Märkte lässt das Anlagejahr 2014 Revue passieren und wirft einen Blick auf die großen Trends im Jahr 2015.

Pünktlich zum Jahresende lassen wir das Anlagejahr 2014 Revue passieren und werfen einen ersten Blick auf die Trends im kommenden Jahr. Die Dezember-Ausgabe von Kapital & Märkte zeigt, wie es 2014 um die Reformbemühungen der Euro-Länder stand und wie die Zentralbanken auch 2015 das Geschehen am Kapitalmarkt entscheidend beeinflussen werden.

- Europa: Der mühsame Weg aus der Schuldenkrise

- USA: Zinserhöhung der Fed steht bevor

- Abenomics in Japan: Kommt die Trendwende?

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16.12.2014Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Ein Rückgang von 3,24 Prozent bei europäischen Immobilienaktien
15.12.2014

Jede Woche analysieren die Fondsmanager von Ellwanger & Geiger Privatbankiers die Entwicklungen am Immobilienaktienmarkt der jeweils vergangenen Woche. Lesen Sie den aktuellen Bericht von Helmut Kurz „Ein Rückgang von 3,24 Prozent bei europäischen Immobilienaktien“ auf unserem Blog unter

http://reit-investor.com/.

 
 
15.12.2014E&G-Kapitalmarktausblick 2015: Geldschwemme statt Zinsertrag
Stuttgart, 15. Dezember 2014

Volatile Kapitalmärkte, Nied-rigzins und billiges Geld der Zentralbanken – darauf müssen sich Anleger auch 2015 einstellen. Der deutsche Aktienmarkt werde von Geldflut sowie Nullzinsen für Sparbuch und Anlei-hen solider Schuldner weiter profitieren, sagen die Kapital-marktexperten von ELLWANGER & GEIGER.

Im kommenden Jahr wird die Geldpolitik der EZB noch stärker in den Fokus rücken. Weil die Wirtschaft in den Peripheriestaaten weiter schwächelt, könnte EZB-Chef Draghi in 2015 bereits ange-kündigte Maßnahmen wie den massiven Ankauf von Staatsanlei-hen starten. Kurzfristige Folgen für die Inflationsrate hierzulande sind jedoch nicht zu erwarten. „Die Inflation wird 2015 auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben“, sagt Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER. Und ob die angedachte Ausweitung der EZB-Bilanz ein Erfolg werde, bleibe abzuwarten.

Da die Wirtschaft in Italien und Frankreich unverändert stagniert, wird Deutschland im Euroraum wieder in der Rolle der Konjunktur-lokomotive schlüpfen müssen. „Ein schwacher Euro und niedrige Rohstoffkosten sollten der wirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone zugutekommen“, sagt Rapp. Daher geht ELLWANGER & GEIGER von einem ersten Halbjahr 2015 aus, das die Konjunkturdelle im Herbst dieses Jahres vergessen lässt. Die Exporte würden vom niedrigen Wechselkurs profitieren und die rohstoffintensiven Industrieunternehmen, aber auch die Konsumenten, hätten massive Einsparungen dank des niedrigen Ölpreises.

„Die europäischen Aktienmärkte sollten in 2015 weiter von der Politik des billigen Geldes, niedrigen Zinsen und fehlenden Anlagealternativen profitieren“, sagt Rapp. Attraktive Dividendenrenditen werden Investoren zusätzlich anlocken.

Aktuelle Pressenews: www.privatbank.de/presse

Kontakt:

BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG
Andreas Rapp
Leiter Private Banking
Börsenplatz 1
D-70174 Stuttgart
Tel. 0711/21 48 - 365
Fax 0711/21 48 - 250
Andreas.Rapp@privatbank.de
www.privatbank.de

Hinweise:
Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhan-delsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.

Die Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Einschätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments wieder. Sie können ohne Vorankündigung angepasst oder geändert werden. Die enthaltenen Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammengestellt. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht über-nommen werden.

Die Informationen sind keine Anlageberatung oder Empfehlung. Für individuelle Anlageempfehlungen und umfassende Beratungen stehen Ihnen die Berater unseres Hauses gerne zur Verfügung.

Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. abweichende Bewer-tungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Finanzin-strumente oder Indizes können in Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

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10.12.2014Die Marktmeinung aus Stuttgart: Gewinnmitnahmen
Nun haben sich die Aktieninvestoren doch noch über einen neuen Dax-Rekord freuen können, aber schon ist die Freude darüber verblasst. Unerwartet gute Arbeitsmarktdaten aus den USA haben jüngst aufgekeimte Konjunkturängste widerlegt und letzten Freitag dem DAX zu einem fulminanten Sprung über die 10.000er-Marke verholfen. Bei näherem Hinsehen und einem Wochenende Nachdenken hat sich jedoch wieder einmal die Erkenntnis durchgesetzt, dass sehr robuste Wirtschaftsdaten in den USA die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung, vielleicht sogar einer vorgezogenen, erhöht. Ein Mini-Crash in China nach wiederholt schlechten Wirtschaftsdaten und einer restriktiveren Vorgehensweise der chinesischen Zentralbank verstärkte die Skepsis. Hinzu kamen noch ein weiter sinkender Ölpreis, der zunehmend Ölfirmen und ölproduzierende Staaten in die Bredouille bringt, sowie eine Erinnerung, dass Griechenland noch nicht über den Berg ist. Die Ankündigung einer vorgezogenen Präsidentenwahl in Athen lässt politische Instabilität vermuten und nichts mögen die Märkte weniger, was zum größten Tagesverlust der Athener Börse seit 1987 führte. Die Irritationen dürften aber unseres Erachtens nicht so weit gehen, dass die Jahresperformance entscheidend beeinträchtigt wird. Dax- und Stoxx-Anleger haben ihre Performance vor allem in den letzten beiden Jahren erzielt und müssen dieses Jahr etwas darben. International ausgerichtete Investoren dürfen sich dieses Jahr über die Erholung vieler Schwellenländer und positive Währungseffekte freuen. Wenn die hiesigen Aktiennotierungen auf dem aktuellen Niveau verblieben, wären wohl alle Investoren zufrieden. Denn ein weiterer starker Anstieg vor Jahresende könnte bedeuten, dass von der Jahresperformance 2015 zu viel vorweggenommen wird.

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09.12.2014Die Versicherungswirtschaft zitiert in einem Rückblick auf das Anlagejahr 2014 die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER
1. Dezember 2014

Versicherungswirtschaft

Die Versicherungswirtschaft wirft einen Blick zurück auf das Anlagejahr 2014. Insgesamt sei es kein leichtes Jahr für Kapitalanleger gewesen, da politische Entwicklungen und strenge regulatorische Vorgaben optimale Investments erschwert hätten. Die EZB scheine, genauso wie die japanische Notenbank, auch in Zukunft an ihrer Politik des billigen Geldes festzuhalten. Nach Einschätzung der Privatbank ELLWANGER & GEIGER könne diese Strategie der „Börsenhausse auf Pump“ jedoch keine dauerhafte Lösung sein.

 
 
08.12.2014Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Europäische Immobilienaktien mit Wertzuwachs von 0,9 Prozent
8.12.2014

Jede Woche analysieren die Fondsmanager von Ellwanger & Geiger Privatbankiers die Entwicklungen am Immobilienaktienmarkt der jeweils vergangenen Woche. Lesen Sie den aktuellen Bericht von Patrick Nass „Europäische Immobilienaktien mit Wertzuwachs von 0,9 Prozent“ auf unserem Blog unter

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03.12.2014Die Marktmeinung aus Stuttgart: Vorgezogene Jahresendrally
Die Erleichterung über das Ausbleiben von rezessionsanzeigenden Wirtschaftsindikatoren und die erneute Zusicherung des Präsidenten der europäischen Zentralbank, „alles zu tun“, diesmal gegen eine heraufziehende Deflation, und damit die Geldschleusen weit offen zu halten, führten zu einem steilen, ungebremsten Anstieg der Aktienmärkte seit den Ausverkaufsszenarien Mitte Oktober. Der Dax legte von seinem Tiefpunkt im Oktober über 1.500 Punkte zu und überraschte damit nicht nur Privatanleger. Auch institutionellen Investoren fehlten bei dieser Entwicklung die Worte.

Die liquiditätsbasierte Hausse setzt sich fort. Die Magie der runden Zahl manifestiert sich beim Dax in der Zahl 10.000. Diese Marke wurde gestern nach langer Zeit wieder überschritten und dürfte das Niveau darstellen, um das der Dax bis zum Jahresende pendeln wird. Viele Investoren schließen allmählich ihre Bücher, die Handelstätigkeiten werden zunehmend nachlassen. Der schwache Euro und der tiefe Ölpreis führen zu einem starken Konjunkturimpuls, der über den billigen Ölpreis insbesondere auch Asien und den Schwellenländern zugutekommt. Dies dürfte in 2015 auch die Weltwirtschaft unterstützen, was sich wiederum positiv auf die Aktienmärkte auswirken sollte. Da die geopolitischen Krisen nicht allzu schnell gelöst werden können, dürfte auch das Aktienjahr 2015 von größeren Volatilitäten geprägt sein. Dies birgt Risiken, eröffnet aber auch Chancen, die aktive Aktieninvestoren nutzen können.

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01.12.2014Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Europäische Immobilienaktien steigen um 2,2 Prozent
1.12.2014

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27.11.2014Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER, berichtet über die Risiken von Mittelstandsanleihen und ausländischen Tagesgeldkonten in einem Gastbeitrag auf Das Investment.com
27. November

Das Investment

Wie Andreas Rapp in einem Gastbeitrag im Online-Auftritt von Das Investment schreibt, hätten viele Anleger in Zeiten von Niedrigzinsen gelernt, dass sie ein höheres Risiko eingehen müssen, um nach Steuern, Kosten und Inflation eine positive Realrendite zu erzielen. Dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass Anleger die Risiken komplett ausblenden – getreu dem Motto Augen zu und durch. Diese Gefahr lauere vor allem bei ausländischen Tagesgeldkonten und bei Mittelstandsanleihen. Bei Anleihen, die 4 bis 6 Prozent Rendite böten, sollte man ganz genau hinschauen. „Während vor einigen Jahren auch bei sicheren Schuldnern Kupons von 4 Prozent normal waren, ist das heute in Anbetracht der Zinssituation schon viel“, warnt der Anlageexperte.

 
 
26.11.2014Die Marktmeinung aus Stuttgart: Das Draghi-Murmeltier
Vor einer Woche war an dieser Stelle vom Wald-Murmeltier Phil die Rede, das alljährlich im beschaulichen US-Örtchen Punxsutawney den Fortgang des Winters weissagt (oder weiterschläft) und in einer wiederkehrenden Wiederholzeitschleife landet. Damals im Zusammenhang mit der drohenden wiederkehrenden Blockade des US-Etats. Diese Woche geht es um ein europäisches Murmeltier – das „Draghi-Murmeltier“. Zumindest im übertragenen Sinne, denn auch hier wiederholt sich seit einigen Jahren ein Szenario. Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi wird wohl als größter Unterstützer der internationalen Aktienmärkte in die Geschichte eingehen. Seit dem denkwürdigen Londoner Interview, in dem er den Euro-Short-Spekulanten Paroli geboten hat und eine Quasibestandsgarantie für die Währung abgegeben hat, erfreut er die Aktienmärkte regelmäßig mit seinen Interviews. Der Inhalt dieser Interviews wiederholt sich seitdem unter nur leichten Abwandlungen. Herr Draghi, also die EZB, „wird alles tun ...“, um irgendetwas zu garantieren. Diesmal die Bekämpfung der schädlichen Deflation durch Stimulierung von inflationären Tendenzen. Der jeweils gleiche Kern besteht in der Tatsache, dass die EZB ankündigt, ihre Geldschleusen noch ein bisschen weiter aufzudrehen, und damit die liquiditätsbasierte Aktienhausse anfeuert. Dies funktionierte auch letzten Freitag, als die Aktienmärkte in Reaktion auf das jüngst freigelassene Draghi-Murmeltier um circa drei Prozent haussierten. Unterstützt wurde der Kursanstieg durch den ersten Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex seit April dieses Jahres. Entgegen der Erwartung der meisten Marktakteure schickt sich der Dax also an, seine alten Höchststände doch noch dieses Jahr zu erreichen. Saisonale und technische Gründe könnten dies weiter befeuern. So wurde durch den jüngsten Kurssprung die 200-Tage-Linie des Dax durchbrochen und die von vielen herbeigesehnte und antizipierte Jahresendrally könnte sich dadurch durchaus selbst erfüllen. Aufgrund des schleppenden Weltwirtschaftswachstums ist kaum mit einer deutlichen Steigerung der Unternehmensgewinne zu rechnen. Inwieweit die jüngste Hausse mit Substanz unterlegt ist und weiteres Potential für 2015 aufweist, wird die spannende Frage Anfang des neuen Jahres sein.

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26.11.2014“Women at Work“: Werkstattgespräch in der Alten Kanzlei - Stiftungen im Niedrigzinsumfeld
Die Aufgabenfelder von Stiftungen sind vielseitig: Sie unterstützen Menschen in Not, finanzieren kulturelle Einrichtungen oder engagieren sich für den Umweltschutz. Das Frauennetzwerk „Women at Work“ informierte im Rahmen einer Abendveranstaltung in der Alten Kanzlei in Stuttgart über die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen und gewährte Einblicke in den Stiftungsalltag.

Wer sich mit dem Gedanken trägt eine Stiftung zu gründen, sollte sich im Vorfeld ein genaues Bild der anstehenden Herausforderungen machen. Dr. Jörg Sauer, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ebner und Stolz, ist Experte auf diesem Gebiet und berät seit vielen Jahren Stiftungen und gemeinnützige Organisationen in steuerlichen und rechtlichen Fragen. In seinem Vortrag stellte Sauer den rund 50 anwesenden Gästen die wichtigsten Fallstricke vor und gab ihnen zahlreiche rechtliche Hinweise zur Stiftungsgründung mit auf den Weg.

Die finanziellen Anforderungen waren Thema des Vortrags von Claudia Buchmüller, Fondsmanagerin BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG. Wie die Anlageexpertin betonte, sei es gerade in Zeiten niedrigster Zinsen an den Kapitalmärkten entscheidend, eine Stiftung auf eine stabile finanzielle Basis zu stellen, um dem Stiftungszweck langfristig nachkommen zu können.

Ein exklusiver Einblick in den Stiftungsalltag rundete den Abend ab. Marika und Stefan Barth berichteten von ihrer Tätigkeit bei der Agapedia gGmbH Jürgen Klinsmann Stiftung, die seit 1995 Projekte zur Förderung von hilfsbedürftigen und Not leidenden Kindern aufbaut. Im Fokus aller Maßnahmen stehe immer, betroffenen Kindern direkt zu helfen und gesellschaftliche Entwicklungen durch nachhaltige Projekte zu unterstützen. Wie Marika Barth betonte, können Stiftungen schon mit kleinen Beträgen viel bewirken, beispielsweise wenn es um den Zugang von Kindern zu Bildung geht. Die Agapedia Teams engagieren sich aktuell in Deutschland, Rumänien, Bulgarien und in der Republik Moldau.

„Agapedia ist ein eindrucksvolles Beispiel gelebter Stiftungskultur in Deutschland“, sagt Silke Kirschenmann, Veranstalterin und Vermögensberaterin bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. „Besonders freue ich mich auch über den regen Zuspruch und die zahlreichen Spenden für Agapedia, die der Stiftung – und somit vielen hilfsbedürftigen Kindern – dank unserer Veranstaltung zu Gute kommen.“

Kirschenmann hat das Business-Netzwerk „Women at Work“ vor drei Jahren gemeinsam mit Isolde Fischer, Unternehmensberaterin bei FISCHER CONSULT, und Dr. Elisabeth Kuhn, Rechtsanwältin bei Kuhn und Kuhn Rechtsanwälte, in Stuttgart gegründet. Das Netzwerk bietet mit eigenen Veranstaltungen eine Plattform für Unternehmerinnen, weibliche Fach- und Führungskräfte, Entscheiderinnen und spannende Frauen mit Bezug zur Unternehmenswelt. Es hat das Ziel, die berufliche Vernetzung von Business-Frauen in Stuttgart gezielt zu fördern.

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25.11.2014Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Ein Plus von 1,51 Prozent bei europäischen Immobilienaktien
24.11.2014

Jede Woche analysieren die Fondsmanager von Ellwanger & Geiger Privatbankiers die Entwicklungen am Immobilienaktienmarkt der jeweils vergangenen Woche. Lesen Sie den aktuellen Bericht von Helmut Kurz „Ein Plus von 1,51 Prozent bei europäischen Immobilienaktien“ auf unserem Blog unter

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20.11.2014Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Zukunft im Private Banking und zitiert Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers
20. November 2014

Süddeutsche Zeitung

Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, würden vermögende Kunden heutzutage die Preise der Anbieter im Private Banking stärker vergleichen. Zudem steige der Aufwand für die Häuser durch die Bankenregulierung. Einige Banken denken dem Artikel zufolge über neue Gebührenmodelle nach. Bislang hätten vermögende Kunden bei vielen Häusern die Wahl zwischen einem Vermögensverwaltungsmandat und einem Beratungsmodell. Dies könnte sich nach Ansicht von Andreas Rapp von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers ändern. „Einige Häuser werden sich von der Anlageberatung verabschieden.“ Es bliebe dann der Bereich Vermögensverwaltung. Dem Experten zufolge werde es künftig wichtiger, alternative Preismodelle zu entwickeln, etwa eine Pauschalgebühr, mit der sämtliche Transaktionskosten und Depotgebühren abgegolten wären.

 
 
19.11.2014Die Marktmeinung aus Stuttgart: Und jährlich grüßt das Schulden-Murmeltier
In diesem Falle handelt es sich aber nicht um jenes Wald-Murmeltier Phil der Gattung „Marmota monax“, das alljährlich im beschaulichen US-Örtchen Punxsutawney den Fortgang des Winters weissagt (oder weiterschläft), sondern um die Gattung der republikanischen US-Politiker, die wieder einmal drohen, den US-Haushalt zu blockieren. Die Schuldenobergrenze, die vor über einem Jahr unter größten Mühen in einem überparteilichen Kompromiss angehoben wurde, damit das öffentliche Leben weiter finanziert und Gehälter von Staatsbediensteten ausgezahlt werden können, ist wieder in Reichweite. Mitte März 2015 dürfte nach jetzigem Stand die Schuldenobergrenze in den USA überschritten werden. Wenn sich die Republikaner, die die jüngsten Kongresswahlen gewonnen haben, stur stellen, droht wiederum ein Haushaltsstopp. Die Folge dürften erneute Bonitäts-Herunterstufungen von US-Staatstiteln mit den damit verbundenen Irritationen an den internationalen Finanzmärkten sein. Es wäre auch zu schön gewesen, denn die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA oder Deutschland überraschten positiv und ließen die Aktienmärkte weiter steigen. Immerhin droht dieses Szenario erst Ende des ersten Quartals 2015, so dass zu starke Beeinträchtigungen der erhofften Jahresendrally nicht zu befürchten sind. Hier kommt es eher auf die Qualität der Konjunkturdaten und insbesondere die Bereitschaft der europäischen Zentralbank an, ihre Geldschleusen weiter zu öffnen.
Ein eindeutiges Stimulans für die europäische Wirtschaft stellt der stetig sinkende Ölpreis dar. In Verbindung mit dem niedrigen Eurokurs wirkt dies wie ein Konjunkturprogramm und lässt hoffen, dass der derzeitige Konjunkturanker, der Konsum, weiter gestützt bleibt. Wenn die konjunkturellen Bremspuren aus Japan bzw. China überschaubar bleiben, dürfte einer zumindest moderaten Jahresendrally dank der Zentralbank-Unterstützung wenig im Wege stehen. Nach diesem Jahr voller Krisen sollten international ausgerichtete Aktieninvestoren allerdings schon damit zufrieden sein, wenn der Status quo am Jahresende Bestand hat.

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18.11.2014In Immobilien & Finanzierung 22/2014 erklärt Björn Holzwarth von ELLWANGER & GEIGER, warum Anleger den Verkauf von Wohnimmobilien nicht überstürzen sollten.
18. November 2014

Immobilien & Finanzierung

Trotz des flacheren Anstiegs von Mieten und Kaufpreisen bei Wohnimmobilien sollten Anleger gut überlegen, ob sie ihre Gewinne mitnehmen und ihr Renditeglück woanders suchen sollten, rät Björn Holzwarth, Leiter Gewerbliche Immobilien beim BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER, in einem Gastbeitrag in Immobilien & Finanzierung. Die Wohnungsmärkte entwickelten sich weiterhin langfristig stabil. Eine Ursache für die anhaltend gute Entwicklung von Immobilienwerten werde der Anstieg der Neubaukosten und eine Verknappung der Bauflächen in den Innenstädten sein. Potenzielle Investitionen in besonders angespannten Märkten wie München sollten jedoch in B-Städte mit besserem Rendite-Risiko-Profil verlagert werden. Generell könnten die vergleichsweise sicheren Renditen von Immobilien mit kaum einer anderen Anlageform realisiert werden.

 
 
18.11.2014Kommentar zum Immobilienaktienmarkt: Europäische Immobilienaktien mit Plus von 0,7 Prozent
17.11.2014

Jede Woche analysieren die Fondsmanager von Ellwanger & Geiger Privatbankiers die Entwicklungen am Immobilienaktienmarkt der jeweils vergangenen Woche. Lesen Sie den aktuellen Bericht von Patrick Nass „Europäische Immobilienaktien mit Plus von 0,7 Prozent“ auf unserem Blog unter

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