AKTUELLE PRESSE-NEWS


 
15.04.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Seitwärtsschwenk
Zwei Haupteinflussfaktoren für die Aktienmarktentwicklung kristallisieren sich derzeit heraus: der Euro-Kurs und die Zinserwartung in den USA. Interessanterweise hängen diese beiden Faktoren zusammen. Werden in den USA schlechtere Wirtschaftsdaten als erwartet veröffentlicht, steigt die Zuversicht, dass die lang angekündigte Zinserhöhung durch die US-amerikanische Notenbank verschoben werden könnte. Im Gefolge wird der US-Dollar etwas geschwächt, der Euro steigt und die Kurspotentiale des DAX werden automatisch begrenzt. Eher kommt es an solchen Tagen zu kleineren Gewinnmitnahmen. Am nächsten Tag werden dann positive US-Daten veröffentlicht, die die Angst vor der Zinserhöhung wieder schüren – der US-Dollar steigt, der fallende Euro dient als Argument für Aktienkäufe.

Ein klassisches Seitwärtsszenario, das dazu führen wird, dass Aktieninvestoren eine eher abwartende Haltung einhalten werden. Verstärkt wird dies dadurch, dass sich Investoren zunehmend schwertun, nach den immensen Kursanstiegen in Aktien zu investieren. Sich von seinen Aktienbeständen zu trennen kommt jedoch auch für kaum einen Anleger in Frage, da doch noch insgeheim die Hoffnung auf eine Fortführung der positiven Marktentwicklung vorherrscht und nach wie vor kaum Anlagealternativen zu finden sind. Solange der Euro in seiner Schwächetendenz verharrt und die Zinserhöhung in den USA ein Thema bleibt, dürften die Aktiennotierungen gut unterstützt bleiben. Sollte sich an diesen Rahmenbedingungen dauerhaft etwas ändern, müssen die Investitionsstrukturen geprüft werden. Bis dahin stellen die Dividenden ertragsstarker Unternehmen die (fast einzige) attraktive Anlagealternative dar.

Hinweise:
Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen...

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08.04.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Nachlassende Zinsängste
War das nun gut oder schlecht, dass in den USA im letzten Monat weitaus weniger neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind als erwartet? Eigentlich ist das ja kein gutes Zeichen für die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA. Die Aktienmärkte freut es allerdings, da dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die erste Leitzinserhöhung in den USA nach hinten verschoben wird. In dieser Gemengelage schafft es der Dax immer wieder, seinen Rekordstand um ein paar Punkte nach oben zu schrauben und in der Tendenz die 12.000-Punkte-Marke zu verteidigen. Der Euro, der in den letzten fünfzehn Monaten fast 25 Prozent verloren hat, kann etwas „verschnaufen“ und hat seinen freien Fall abgebremst. Für eine nachhaltige Erholung des Euro fehlt jedoch die Grundlage, da die Zinsdifferenz zu den USA unverändert groß ist und die Leitzinserhöhung zwar nach hinten verschoben werden könnte, aber im Grundsatz nach wie vor im Raum steht.

Solange nun der Euro auf seinem tiefen Niveau verharrt und die Ölpreise so günstig bleiben, dürften auch die Aktienmärkte in Deutschland und Europa unterstützt bleiben. Erst wenn sich diese „Großwetterlage“ zu ändern beginnt, könnte es zu höheren Volatilitäten beziehungsweise Korrekturen an den Aktienmärkten kommen. Ein eventueller Austritt Griechenlands ist zwar nicht in den Kursen enthalten, dessen Auswirkungen dürften aber von der EZB zumindest kurzfristig in Schach gehalten werden können.

Hinweise:
Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen...

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01.04.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Verschnaufpause
Das erste Quartal 2015 bescherte Anlegern – und insbesondere Aktieninvestoren – hervorragende Wertentwicklungen ihrer Depots. Dax & Co. setzten eine Rekordmarke nach der anderen und auch in internationaler Hinsicht wurden die Finanzmärkte mit der Vielzahl geopolitischer Krisenherde erstaunlich gut fertig. In Euro denkenden Anlegern lieferten zudem internationale Aktien- bzw. Rentenanlagen zusätzliche Renditezuwächse. Alle Investoren, die den Sprung auf den Börsenzug verpasst und das Risiko internationaler Rentenanlagen gescheut haben, sehen sich mit einem nachhaltigen Kapitalverzehr ihrer quasi Nullzinsanlagen konfrontiert. Dies führt natürlich zu einem Dilemma. Soll man jetzt noch in den Aktienmarkt einsteigen? Soll man jetzt noch in internationale Währungen und Länder investieren, nachdem der Euro schon ein gutes Stück seiner Abwertungsphase hinter sich hat?

Hier hilft ein Blick auf die Fristigkeit der Anlage. Wer sein Geld länger als fünf Jahre investiert lassen kann, sollte sich schon Gedanken darüber machen, der Aktie einen größeren Raum in seiner Anlagestrategie einzuräumen. Denn die unterstützenden Faktoren bleiben bis auf Weiteres bestehen. Die Zinsniveaus werden wohl auf Jahre hinaus auf den historischen Tiefs verharren. Der Euro wird zumindest so lange schwach bleiben, wie die Europäische Zentralbank an ihrer überaus expansiven Geldpolitik festhalten wird. Zudem werden die europäische Konjunktur und damit die Unternehmensgewinne von der steigenden Wettbewerbsfähigkeit durch den niedrigen Euro profitieren. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus akzeptieren Investoren höhere Bewertungen als früher, sodass die aktuellen Bewertungen noch nicht als zu teuer empfunden werden. Ob all diese Gründe, die für Aktieninvestments sprechen, die bisher abwesenden Anleger überzeugen können, bleibt abzuwarten. Eine mögliche Staatspleite Griechenlands, ein möglicher Wahlsieg der EU-Gegner in Großbritannien sowie eine Vielzahl geopolitischer Krisen werden viele potentielle Investoren weiter zögern lassen.

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Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen...

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30.03.2015Das manager magazin online berichtet über die aktuelle Rekordjagd des Dax und verschiedene Anlageoptionen
27. März 2015

manager magazin online

Das manager magazin online berichtet über den aktuellen Kurs des Dax und seine Gewinnserie der vergangenen zehn Wochen. Die lange Hausse habe die Bewertungen der Aktien nach oben getrieben. Dax-Papiere beispielsweise lägen inzwischen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von gut 15 schon etwas über dem langjährigen Schnitt, wird das Bankhaus ELLWANGER & GEIGER zitiert. Im Vergleich mit alternativen Anlagemöglichkeiten seien Aktien aus Sicht der Profiinvestoren dennoch nicht weniger attraktiv. Anleihen zum Beispiel seien in Relation zu Aktien hoffnungslos überbewertet.

 
 
30.03.2015Die Südwest Presse berichtet über das vorläufige Ende der Dax-Gewinn-Rallye
30. März

Südwest Presse

Wie die Südwest Presse schreibt, ging am vergangenen Freitag eine zehn Wochen anhaltende Gewinn-Rallye am deutschen Aktienmarkt zu Ende. Vor diesem Hintergrund wird eine Einschätzung von ELLWANGER & GEIGER zitiert, wonach die Sparpolitik in den Krisenländern tiefe Bremsspuren hinterlassen habe, sodass sich die rezessiven Tendenzen in den Peripherieländern eher verstärken als verbessern. Ablesbar sei die schwächere konjunkturelle Entwicklung zudem in den fallenden Rohstoffpreisen.

Dieser Artikel wurde außerdem in folgenden Lokalausgaben veröffentlicht:
- Neue Württembergische Zeitung
- Hohenzollersche Zeitung
- Metzinger Uracher Volksblatt
- Reutlinger Nachrichten
- Alb Bote
- Haller Tagblatt
- Hohenloher Tagblatt
- Tauber Zeitung
- Rundschau für den Schwäbischen Wald

 
 
26.03.2015Kapital & Märkte, Ausgabe März 2015
Im zweiten Teil unserer Analyse der Ursachen von Spekulationsblasen behandelt die März-Ausgabe von Kapital & Märkte den Börsencrash der New Economy in den Neunzigern, die Hypothekenkrise in den USA und erklärt, woran Anleger Blasenbildung rechtzeitig erkennen können.

- Aufstieg und Fall der New Economy

- Hypothekenkrise: Die Rolle der US-Notenbank

- Bankenregulierung soll zukünftige Krisen verhindern

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26.03.2015Michael Beck gibt im Interview mit Börse Stuttgart TV eine Einschätzung zum aktuellen Rekordhoch des Dax
17. März 2015
Börse Stuttgart TV
Im Interview mit Börse Stuttgart TV berichtet Michael Beck, Leiter Portfolio Management bei ELLWANGER & GEIGER, über die aktuelle Rekordjagd des Dax. Die Europäische Zentralbank trage durch das Anleihenkaufprogramm maßgeblich zum starken Aufwärtstrend des deutschen Leitindex bei. Zudem begünstigen die unerwartet niedrigen Ölpreise und Zinsen Investitionen in Aktien. Bei einer Rendite von zwei bis drei Prozent scheine die Dividende der neue Zins zu sein. Investoren würden versuchen, sich bei zu erwartenden Korrekturen beim Dax, einzukaufen, sagt Beck im Börse Stuttgart TV-Interview.

 
 
25.03.2015Die Marktmeinung aus Stuttgart: Europa ist erste Wahl
Die Angst vor der ersten kleinen Leitzinserhöhung in den USA und der starke US-Dollar bremsen den US-amerikanischen Aktienmarkt derzeit aus. Die Eurozone profitiert hingegen von der schwachen Euro-Währung – und in Verbindung mit dem stark gesunkenen Ölpreis entwickeln sich sehr starke Konjunkturimpulse. In der Folge haben die europäischen Aktienmärkte ein glänzendes erstes Quartal 2015 hingelegt und teils historische Kurshöhen erklommen. Der Dax pendelt zurzeit um die 12.000er-Marke. Dies übertrifft selbst die optimistischsten Prognosen, die für das Jahr 2015 aufgestellt wurden.

Nun ist guter Rat teuer. Aktieninvestoren und vor allem Aktien-Nichtinvestoren fragen sich, wohin die Reise geht. Einerseits sind die Dax-Bewertungen nach der langjährigen Hausse-Bewegung gestiegen, anderseits liegen sie mit einem KGV von circa 15 nur leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Insbesondere im Vergleich mit den hoffnungslos überbewerteten Anleihen erscheinen Aktien immer noch relativ günstig. Auch ein Vergleich mit den Dividendenrenditen, die im Schnitt zwischen 1,5 und 3 Prozent liegen, spricht eindeutig für die Anlage in Aktien. Bei bonitätsstarken Anleihen muss man sich derzeit im mittelfristigen Anlagebereich schon freuen, wenn man keine negative Rendite einkauft. Solange die Zentralbanken die Zinslandschaft so im Griff haben, stehen Aktien als erste Anleger-Wahl bereit.

Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Aktienkurse nach wie vor Schwankungen unterworfen sein können. An Dividenden und Kursgewinnen kann man sich gerne erfreuen. Kursverluste muss man aber auch ertragen können. Ein langfristiger Anlagehorizont und erhöhte Risikotragfähigkeit sind Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Aktienanlage. Ergänzend ist trotz der guten Stimmung für europäische Aktien eine internationale Streuung der Aktienanlage sehr sinnvoll.

Hinweise:
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